Prof. Dr. iur. Emanuel V. Towfigh

Forschungsinteressen und Forschungsschwerpunkte

Themen & Projekte

1 | Law, Politics and Economics of Diversity

2 | Kritik des demokratischen Rechtsstaats – Demokratische Innovationen

3 | Kooperation und Korporation: Allgemeines Körperschaftsrecht

  • insbes. verhaltensökonomische und intradisziplinäre Perspektiven
  • Topologie der Konfliktlagen, wo Menschen sich organisieren
  • Governance

4 | Digitalisierung und Recht

5 | Rechtsdidaktik

     

    Methoden

    I | Dogmatik

    • Analyse von Normtexten und Gerichtsentscheidungen; Systembildung
    • Dogmatik nicht nur als Werkzeug der Sinnerfassung (hermeneutische Argumente), sondern auch zur Optimierung der Verhaltenssteuerung durch Recht (empirische Argumente)
    • Rechtsgestaltung durch Dogmatik

    II | Empirische Rechts- und Sozialforschung

    • Anschlussfähigkeit für Rechtswissenschaft erzeugen („dogmatische Wende“)
    • ökonometrische Studien und verhaltenswissenschaftliche Experimente für rechtswissenschaftliche Fragestellungen
    • Empirische Forschung zu Fragestellungen in den Bereichen Demokratie sowie Diversität

    III | Rechts- und Verfassungstheorie, Rechtsökonomik

    • Grundlagen des Rechts
    • Theorie von den Wirkmechanismen und Wirkgründen des Rechts und seiner Institutionen
    • ökonomische/verhaltenswissenschaftliche Analyse des Rechts
    • Verhältnis von Rechts- und Sozialwissenschaften / Nutzung extrajuridischen Wissens im Recht
    • Wie werden Juristen Experten für Verhaltenssteuerung durch Recht?
    • Behavioral Law & Economics (Rechtstheorie), insbesondere Behavioral Political Economy (Verfassungstheorie)
    • Fruchtbarmachung theoretischer und empirischer Einsichten für die rechtswissenschaftliche Dogmatik (lex lata) und für die Rechtspolitik (lex ferenda)

     

    Interdisziplinarität, Intradisziplinarität und Internationalität

    • Rezeption und Integration originär ökonomischer und sozialpsychologischer Wissensbestände, track record erfolgreicher interdisziplinärer Kooperationen mit Ökonomen, Ökonometrikern, Sozialpsychologen und Betriebswirten
    • rechtsvergleichende Ansätze im Hinblick sowohl auf andere Fachsäulen (insbes. Gesellschaftsrecht) als auch auf andere Rechtsordnungen (Verfassungsvergleichung, insbes. USA)
    • Rechtsökonomik & empirische Rechtsforschung als tertium comparationis besonders geeignet
    • funktionale Perspektive profitiert von verhaltenswissenschaftlicher Perspektive
    • internationales Netzwerk, u.a. durch die Mitherausgeberschaft des bei Cambridge University Press erscheinenden German Law Journal und durch aktive Mitgliedschaft in internationalen Vereinigungen (z.B. ICON•S, Empirical Legal Studies Konferenzen)
    • intra- und interdisziplinäres Netzwerk, das sich v.a. aus der Methodenorientierung ergibt (Forschungsverbünde und Fachtagungen im Bereich der Rechtsökonomik und der Rechtsempirie sind Foren für Juristen, Ökonomen, Ökonometriker und Rechtspsychologen gleichermaßen; ihre an Methoden orientierten Programme differenzieren auch nicht nach den in Deutschland institutionalisierten Fachsäulen)