Auf dem Blog RECHTS|EMPIRIE ist der Beitrag »Ein Studium, drei Perspektiven? Eine quantitative Auswertung der (unterschiedlichen) Erfahrungen von Studierenden der Rechtswissenschaften auf Basis der 22. Sozialerhebung« von Benedikt Surmann erschienen.
Der Beitrag untersucht auf Grundlage der 22. Sozialerhebung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), wie unterschiedlich Studierende der Rechtswissenschaften ihr Studium aus drei Perspektiven wahrnehmen: Geschlecht, Migrationshintergrund und Bildungsherkunft.
Die Auswertung zeigt, dass Studierende der Rechtswissenschaften in mehreren Bereichen häufiger von negativen Erfahrungen berichten als Studierende anderer Fächer. Über alle drei Perspektiven hinweg zeigt sich dies besonders deutlich in der Wahrnehmung einer Herabsetzung der eigenen Leistung. In einer aufgeschlüsselten Betrachtung wird deutlich, dass sich die Erfahrungen innerhalb des Studiums der Rechtswissenschaften erheblich unterscheiden: Weibliche Studierende sowie Studierende mit Migrationshintergrund berichten häufiger von negativen Erfahrungen; bei Studierenden aus nicht-akademischen Haushalten tritt insbesondere die Herabsetzung von Leistungen verstärkt hervor.
Der Beitrag prüft nicht nur die statistische Signifikanz der Ergebnisse, sondern reflektiert auch die Aussagekraft der quantitativen Daten und ordnet die Befunde knapp in die Diskussion um die juristische Ausbildung sowie bestehende strukturelle Herausforderungen und den weiteren Forschungsbedarf ein.
Zum Beitrag: https://rechtsempirie.de/10.25527/re.2026.01.10.25527/ein-studium-drei-perspektiven/
