Jan Keesen, Intermediäre Organisationen in der Demokratie

Jan Keesen hat Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Wiesbaden und an der Queen’s University School of Law in Kingston (Kanada) studiert. Sein von der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördertes rechtswissenschaftliches Studium (Schwerpunkt: Gesellschafts- und Restrukturierungsrecht) schloss er 2018 mit der Ersten Juristischen Staatsprüfung ab. Im selben Jahr erlangte er auch einen wirtschaftswissenschaftlichen Master (Thema der Masterarbeit: Public-Choice-Theorie und Populismus).

Seit Juli 2018 ist Jan Keesen wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Emanuel V. Towfigh. Seit Januar 2019 promoviert er beim Lehrstuhlinhaber. Im Rahmen seiner Dissertation setzt sich Jan Keesen mit der Rolle von intermediären Organisationen in der Demokratie auseinander. In seiner Arbeit geht er unter Einbezug rechtsökonomischer Methoden der Frage nach, welche Rolle intermediäre Organisationen in der Demokratiekonzeption des Grundgesetzes abstrakt einnehmen, welchen Organisationen (Parteien, Interessengruppen, politischen Vereinigungen) diese Aufgaben konkret übertragen werden und ob angesichts gesellschaftlicher Wandlungsprozesse eine Neuverteilung der Aufgaben angezeigt ist.